PHYSICAL GRAFFITI PROJECT
DANCESCAPE FILMS
Projekt Idee: David Williams
Zielgruppe: Jugendliche & Senioren
“ALL THE WORLDS A STAGE”
W. SHAKESPERE
THE PHYSICAL GRAFFITI PROJECT steht für urbanes Leben – direkt und ohne Filter – mitten unter uns – auf den Straßen unserer Stadt.
Das Physical Graffiti Project verwandelt den öffentlichen Raum in „Dancescapes“ – Landschaftsbilder aus Tanz, Raum, Architektur und Musik – in Form von kurzen Videoclips. Erzählt werden Geschichten, die ebenso humorvoll wie nachdenklich sein können, die kritische Auseinandersetzung suchen oder einfach nur berühren sollen. Ziel ist eine völlig neue, kreative, interaktive und genreübergreifende Ausdrucksform, die in Beziehung steht zum städtischen Raum und den Menschen, die ihn bevölkern. Außerdem soll das Projekt einen Beitrag leisten zur Kommunikationskultur innerhalb der Stadt und darüber hinaus.
Das Physical Graffiti Project orientiert sich am Tanz-Kurzfilm, bereichert dieses Format aber um neue Impulse und Facetten. Die entstehenden „Dancescapes“ sind sowohl für Teilnehmer als auch für die Stadt mit ihren urbanen Räumen einzigartig.
1. STADTGESTALTUNG
Die Architektur einer Stadt hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Bevölkerung und wie diese mit ihrer Umgebung und letztendlich auch untereinander interagieren.
In einem Stadtrundgang und Diskussionen mit dem Architekten Chris Neuburger werden Stadt- und Raumgestaltung erörtert. Gleichzeitig werden Plätze für die TANZLANDSCHAFTEN ausgesucht.
2. TANZ
Durch Beobachten öffentlicher Plätze und deren Geschichten die sich darin abspielen:
Die Teilnehmer werden in einem Kreativ Workshop diese Geschichten aufgreifen und daraus die kleinen magischen Details zum Alltag des Stadtlebens entwickeln. Die ansonsten unerkannt gebliebenen Details werden durch TANZLANDSCHAFTEN des Physical Graffiti Project eingefangen und zu neuem Ausdruck gebracht.
In Zusammenarbeit mit dem professionellen Choreographen David Williams und der Tänzerin Yahsmine Macaira entstehen in Tanz Workshops eine Fülle von Bewegungssprachen. Daraus lassen sich TANZLANDSCHAFTEN für bestimmte Orte der Straße entwickeln und anpassen.
Ziel dieser Workshops ist es durch Tanztraining Selbstwertgefühl, Sicherheit, Disziplin und Vertrauen zu fördern. Das wiederum ist nötig, um als Teil eines Ensembles wirken zu können.
Eine choreographisches Raumwahrnehmung und unsere Beziehung zu anderen um uns herum während wir uns durch diesen Raum bewegen.
Das Produkt der choreographischen Arbeit sowie die öffentlichen Plätze bilden das Material sowohl für einen Film als auch eine Open Air Straßen-Performance.
2. FILM
Aufzeichnung und Dokumentation der Tanz Proben und Live Auftritte in Zusammenarbeit mit Film Teams:
Den Teilnehmern werden in Film Workshops der Umgang und auch Nachbearbeitung mit diesen Medien näher gebracht.
Bettina Reinisch aus Ingolstadt begleitet diesen Prozess. Ulrich Schulz vom Deutschen Tanzfilm Institut wird, als einer der Führenden im deutschen Tanzfilm, die Endphase des Projektes anleiten. Er hat für ZDF und ARTE produziert.
3. MUSIK
Für das Physical Graffiti Project wird eigens die Musik komponiert.
In Form von Musik Workshops werden für die TANZLANDSCHAFTEN individuelle Soundtracks generiert. Die Leitung der Kurse variieren je nach Musikrichtung.
6. KOSTÜME
Was wäre eine Aufführung ohne Kostüme.
Kostüme, im Aussehen ungewohnt, außerordentlich, überraschend aber auch befremdlich, lassen den Künstler aus der Menge herausstechen. Ebenso hilft das Kostüm den Teilnehmern im öffentlichen Raum aufzutreten.
Lokal arbeitende Designer können zu Workshops eingeladen werden.
Dietlinde Konold, Bühnen- und Kostümdesignerin, leitet den Workshop: „Auswahl der Kostüme passend zu Ort und Thema in den Filmen.“
7. VERÖFFENTLICHEN & BEKANNTMACHEN
Das Angebot der fertigen Tanzfilme ist über die Webseite www.thephysicalgraffitiproject.com sowie Fanseiten auf YouTube und Facebook erreichbar.
Als geschickte Tourismuswerbung wir das Physical Graffiti Project von und zur offiziellen Homepage der Stadt Ingolstadt verlinkt werden.
Eine erste öffentliche Aufführung an den ausgesuchten Plätzen wird am 23. Juli stattfinden.
Darüber hinaus gibt es Aufführungen im Kleinen Haus des Theaters Ingolstadts im Rahmen der Short Cuts Dance Performances und einer Cut Version zum 20/min/max Festival.
Eine weitere Möglichkeit des Physical Graffiti Project wäre eine Verknüpfung des Projektes mit den Partnerstädten Ingolstadts. Filme der Partnerstädte werden im Austausch gezeigt und können dazu beitragen, einen Dialog zwischen den Jugendlichen der Städte zu eröffnen.
Für eine lebendige Darstellung kultureller Vielfalt, für verkörperte Wiederannäherung, gibt es kein besseres Mittel als den Tanz.