Stadtgeschichten – Leben zwischen NS Zeit und nationalsozialistischem Untergrund

Mit dem Handy kann man nicht nur telefonieren. Auch ganze Kurzfilme können damit entstehen. Dies bewiesen die Teilnehmer*innen in dem online Kurzfilmprojekt „Stadtgeschichten“, geleitet von Theaterpädagogin Nicole Titus. Über ein halbes Jahr entstanden kreative Filme, die sich intensiv mit der NS-Zeit von Ingolstadt und den aktuellen rechtsradikalen Strömungen beschäftigten. Ein Workshop im Stadtmuseum Ingolstadt, geleitet von Ute Lottes, bot die notwendigen Hintergrundinformationen. Damit nicht genug: Unter der Leitung von Nicole Titus, wurde technisches Handwerk für Drehbuch, Kamera und Schnitt vermittelt. Auch das Schauspiel vor der Kamera, das kreative Schreiben und Malen kam nicht zu kurz. Ute Dungel, Kunsttherapeutin aus Ingolstadt, vermittelte den Beteiligten unter anderem die Kunstgeschichte der NS-Zeit. Aber auch das intuitive Malen, losgelöst von der Thematik, kam nicht zu kurz. Die Teilnehmenden konnten sich kreativ auf dem Papier austoben. Last but not least gab Lion von Stengel, Videokünstler, wertvolle Tipps im Umgang mit dem Videoschnitt. Es entstanden mehrere Kurzfilme, jeder für sich ein Unikat, wir präsentieren eine Auswahl unter: https://nicoletitus.at/stadtgeschichten-leben-zwischen-ns-zeit-und-nationalsozialistischer-untergrund/

Projektträger ist Künstler an die Schulen e. V., der Kooperationspartner ist das Stadtmuseum Ingolstadt. Das Projekt erhielt Fördergelder vom Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“ und wurde von der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt sowie dem Jugendmigrationsdienst unterstützt.

Die Filme:

1) „Vergessene Orte“ Daniela Richter

2) „Zug sucht Führer“ Anne Haupt

3) „Auf den Spuren der blauen Stelen“ Nicola Fischer

4) „Berta. vergessen – verdrängt – verkehrt“ Martina Stürzl-Koch

5) „Wo sind die Huberts? Wie erinnern wir uns?“ Markus Schirmer, Vivienne Herzog, Felix Kaiser, Jakob Nardozza, Milena Nardozza

Quellen von „Zug sucht Führer“ und weiterführende Informationen:

https://cdn.afd.tools/wp-content/uploads/sites/111/2021/05/2021-05-20-_AfDBundestagswahlprogramm-2021.pdf

Die Präsenz der Künstlerin – .analog. – E.A.Jung

In Zeiten der Pandemie hat das Wort unter dem Begriff ACHTSAMKEIT wieder an Wert gewonnen.

Der Mensch braucht immer ein Gefühl von Sicherheit. Trotz allem, sollte der Humor nicht verloren gehen. Das möchte die Künstlerin E.A.JUNG in ihren Arbeiten hier in der Ausstellung ANALOG deutlich zeigen.

#Kultursommer2021 #NeustartKultur #kuenstlerandieschulen #analog #analogekunst #theartistispresent #performanceart #ausstellung #kultursommeringolstadt #zwischenraum #leerstandingolstadt

Doren Dinglinger ist Solistin des Bayerischen Rundfunk Symphonieorchester

Freitag 24.09 18.00 + 19.00 Uhr
Samstag 25.09 11.00 + 12.00 Uhr
WO: Esprit-Gebäude Ludwigstraße 12, Fußgängerzone Ingolstadt

. WAHRNEMEN I  BEGEGNENEN .  /  Esprit-Gebäude Ludwigstraße 12, Ingolstadt

Performative Ausstellung vom 18.09. – 02.10.2021  Präsenz der Künstlerinnen – .analog. – 

/  Ausstellung Eröffnung 18.09.21 / 14.00 h / Esprit-Gebäude Ludwigstraße 12, Ingolstadt

#Kultursommer2021 #NeustartKultur #kuenstlerandieschulen #analog #analogekunst #theartistispresent #performanceart #ausstellung #kultursommeringolstadt #zwischenraum #leerstandingolstadt

Freilicht-Kunstaktion “trotzdemjetzt EXPO” / Ingolstadt – WIR sind dabei!

 
Bis 7.Juni sind im Rahmen der Freilicht-Kunstaktion “trotzdemjetzt EXPO” auch Arbeiten auf Mesh-Banner folgende aktiven “KADS”-Künstler und Workshopleiter zu bestaunen:
E.A.Jung, Caroline Jung, Aleksandra Lung, Bernhard Hollinger , Jürgen Schulze
Wo: Theresienstraße, Ludwigstraße, Am Stein, Moritzstraße und Mauthstraße – den Blick gen Himmel gerichtet 😉
Weitere Informationen zu “trotzdemjetzt EXPO” unter: www.trotzdemjetzt.de
 
 

Einaldung zum digitalen Fachtag „Frei-Raum Kunst” LJKEe.V.

 
KADS e.V  lädt alle Interessierten am 8.Mai herzlich zu einem virtuellen Rundgang im Rahmen des 6. Bayerischen Jugendkunstschultag –  wir freuen uns auf Euch!
 
KADS und der Landesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (LJKE Bayern) e.V. laden
herzlich zum digitalen Fachtag „Frei-Raum Kunst”
<https://ljke-bayern.de/freiraumkunst> im Rahmen des 6. Bayerischen Jugendkunstschultags am 8. Mai 2021 ein:
Zum Jugendkunstschultag erscheint eine Publikation, die allen Teilnehmenden vor dem Fachtag zugeht. Auf der Online-Plattform wird auch die Ausstellung bayerischer Jugendkunstschulen virtuell erlebbar sein.

Rückschau I:

Die Kinderbunte Stadt der Zeichen / bjke – Rauskommen!

Durchführungszeitraum: 2 Wochen im August 2019
Kooperationspartner*innen: Caritas Ingolstadt; Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt

Projektleitung: Sabine Schäffer, Jürgen Schulze, Katharina Kramer

Das Projekt „Kinderbunte Stadt der Zeichen“ griff das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ auf und machte es für Grundschulkinder in den Sommerferien 2019 erlebbar. Zusammen mit der Caritas Ferienbetreuung und dem Museum für Konkrete Kunst arbeiteten insgesamt 43 Kinder in zwei Ferienwochen bildend und darstellend zusammen.

Ziel war, es die Kinder mit dem Thema Bauhaus vertraut zu machen und dabei ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. Im Bereich bildende Kunst konnte man mehr über die Grundlagen der Bauhauspädagogik erfahren und spielerisch die Grundsätze bildnerischen Gestaltens durch Form- und Kontrastübungen ausprobieren. In ihrer Umgebung sammelten die Kinder Anschauungsmaterial wie Apps, Logos, Wegweiser und Verkehrszeichen, um daraus eigene Formen und Zeichen zu kreieren. Ihre Werke wurden als „Kinderbunte Stadt der Zeichen“ auf dem Gelände platziert.

Im Bereich darstellende Kunst wurden zunächst tänzerische Grundlagen auf Basis der Laban-Prinzipien vermittelt. Dann probieten die Kinder verschiedene Tempi, Arten der Fortbewegung, Ebenen und Richtungen, unterschiedliche Dynamiken sowie das Spiel mit Gewicht und Isolation aus. Es wurden Formen und Raumwege entdeckt und „Material“ aus dem Bauhauskontext eingeführt. Zum Abschluss gab es eine Vorstellung für Eltern und Freunde auf dem ganzen Gelände.

In der Schule heißt es immer, ‚sei leise und das ist doch Blödsinn‘, wenn ich Ideen habe, aber hier konnte ich meine Ideen immer umsetzen und auch Bilder und Tänze daraus machen, ich durfte sie sogar den anderen beibringen und den Jüngeren helfen, damit wir unser Abschlussstück zusammen hinbekommen.
Johannes, 12 Jahre

https://www.bjke.de/die-kinderbunte-stadt-der-zeichen.html

 

Rückschau II: Wahrheit oder Pflicht / bjke – Rauskommen!

Projektdauer: vier Monate, von November 2019 bis Februar 2020
Kooperationspartner*innen: Stadttheater Ingolstadt, Gnadenthal Realschule, Freiherr-von-Ickstatt-Realschule

Projektleitung: Sabine Schäffer

Das Tanztheaterprojekt „Wahrheit oder Pflicht“ wurde in Kooperation mit dem Stadttheater Ingolstadt sowie den beiden Ingolstädter Realschulen Gnadenthal und Freiherr-von-Ickstatt durchgeführt. Ermöglicht wurde es durch eine Förderung im Rahmen von „ChanceTanz“ – einem Projekt des „Bundesverband Tanz in Schulen e.V.“ im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des BMBF. Teilgenommen haben 17 Schülerinnen im Alter von 11 bis 15 Jahren.

In Zusammenarbeit mit zwei professionellen Tanzschaffenden und einer Videokünstlerin erarbeiteten die Mädchen ein soziales Tanztheater zum Thema „Soziale Medien, Selbstdarstellung, Persönlichkeit und Wahrheit“. Außerschulisch und freiwillig setzten sich die Teilnehmerinnen in zwei bis drei Nachmittagsblöcken pro Woche mit ihrer Wahrnehmung und ihren Nutzungsgewohnheiten in den sozialen Medien auseinander. Danach wurde intensiv mit den verschiedenen Stilmitteln des Tanztheaters gearbeitet. Die Teilnehmerinnen wurden in Zeitgenössischen Tanz, Jazz Tanz, Contact Improvisation, Body Percussion, Rhythmik und Sprechtheater eingeführt, beschäftigten sich mit Stimme, Atem, Haltung und Fokus. Sie lernten, ihre eigenen Bewegungsqualitäten zu entdecken, um daraus ihr ganz persönliches Solo zu entwickeln. Parallel entstanden Videoblöcke für das Stück. Auch die Ergebnisse eines viertägigen freiwilligen „Medienfastens“ flossen in die Arbeit ein.

Das gemeinsam entwickelte, 70-minütige Stück wurde im Februar 2020 im Kleinen Haus des Stadttheaters in einer Abendvorstellung und am nächsten Tag in einer Schülervorstellung einem begeisterten Publikum gezeigt.

Ich denke jetzt viel öfter nach, was ich in den sozialen Medien mache und beobachte auch die anderen ziemlich genau, außerdem versuche ich mehr, ich selbst zu sein, und ich liebe es, das über das tanzen auszudrücken.

Theresa, 14 Jahre

https://www.bjke.de/wahrheit-oder-pflicht.html

FERIENWORKSHOPS mit dem Schulverwaltungsamt/Ingolstadt OSTERN 2021

 
Die erfolgreiche KOOPERATION von KADS e.V. mit dem SCHULVERWALTUNGSAMT konnte auch diese Osterferien noch Live stattfinden und so den Kindern im Alter zw. 7-10 Jahren für kurze Zeit ein Stück kreativer Normalität bieten.
 
In den Räumen der Mittagsbetreuung/GS Schanz mit großzügigem Spielplatz als Außenbereich wurden Räume gefunden die unter den gegenwärtigen Umständen einen sicheren Ablauf der Workshops und der „Bewirtung“ ermöglichten.
So wurde ein im Wortsinne „buntes“ Programm durch ausgewählte Künstler gestaltet:
 
– Julia John / Zirkus+Jonglage
– Ulrike Mommendey/ Geschichtenerzählerin
– E.A. Jung/ Figuren modellieren
– Nicole Lübcke / Kinderbuchautorin
– Jürgen Schulze / Kunterbunte Kartonagenwelt- Motto „WIR sind die Pappkameraden“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt/Ingolstadt in der Organisation von Ferienworkshops wurde erstmals 2020, unter auch hier schon besonderen Hygienebedingungen, erfolgreich begonnen. Wir freuen uns wirklich sehr auf eine bald möglichste Fortsetzung, hoffentlich dann ohne die aktuell notwendigen und wichtigen Auflagen.
 
Fotos: E.A.Jung / J.Schulze

“Theater spielen? Ich bin dabei!”- ein Kindertheaterprojekt

Konzept und Leitung: Daniela Richter, Andreas Richter und Viktorija Haderer.    -Das Projekt wird im Sommer2021 erneut aufgelegt- 

Das als Kindertheater konzipierte und im September´19 begonnene Projekt konnte durch entschloßenes und kurfzfristiges Handeln der Projektleiter:innen nach dem 1. Lockdown weitergeführt werden.
!? WIE DAS? Nun, es ging als Medienprojekt weiter, es wurde ein Hybrid geschaffen. Es gab Videonanleitungen für Spiele und Kostümbau, Szenen wurden für sommerliches Arbeiten in Kleingruppen umgeschrieben.
 
Was für eine spannende und aufregende Zeit! Nicht nur für die Kinder, auch für die ProjektleiterInnen. Diese wurden ad hoc zu Fachkräften in Sachen Online-Treffen, Videoproduktion, Schnittechnik und Filmemachen.
 
Kurz, es entstand ein gelungenes Beispiel für konstruktives Arbeiten im Krisenmodus – Chapeau
Chaos im Königreich
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Projekt wird als Praxisbeispiel auf der Website des Förderers www.wegeinstheater.de präsentiert .
 
 

 

Wir bedanken uns bei allen Förderern und Sponsoren sehr herzlich für ihre Unterstützung! Unter anderem bei: